Guilin – Yangshuo (Guangxi, China) ~ Fahrt auf dem Li-Fluss / 桂林 – 阳朔 (广西, 中国) ~ 漓江游览

Ein Hinweis vorweg: Dies ist der letzte Beitrag in diesem Blog. Wenn dir der Blog gefallen hat, wirst du vielleicht auch meinen Reisebilderblog für 2013 mögen und ihm folgen. Du findest ihn jetzt unter 2013reisen.wordpress.com.

Please note: This is the last article in this blog. If you liked this blog then you will possibly also like my blog with pictures from journeys in the year 2013 and follow it. You will find it now under 2013reisen.wordpress.com.

Am 2.11. unternahmen wir die Fahrt auf dem Li-Fluss von Guilin nach Yangshuo, die bei unseren Reisevorbereitungen für China die Hauptattraktion war. Der Jahreszeit gemäß führte der Fluss wenig Wasser, so dass wir erst einmal von Guilin aus eine längere Strecke mit dem Bus den Fluss entlang gefahren wurden. Zum Ausgleich hatten wir herrliches Wetter, aber seht selbst. Die Szenerie ist auch für Chinesen etwas Besonderes, deshalb ist der touristische Andrang ungeheuer. Da man aber auf dem Schiff immer nur denselben Vorder- oder Hintermann sieht, fällt es nicht so sehr auf. Außerdem fahren die meisten Schiffe vormittags bergab und nachmittags bergauf. Bilder dieser grandiosen Landschaft werden für so manche Zwecke verwendet, etwa auf einem Geldschein oder einer Zigarettenschachtel.

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So ähnlich sah auch unser Schiff aus.


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An den Ufern ist meist ein Streifen Bambuswald.


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Für ein Foto vor der schönen Landschaft muss man selber schön sein.


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Jetzt heißt es, die Zigarettenschachtel hervorkramen.


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Das ist etwa das Bild auf der Schachtel.


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Die berühmte Neun-Pferde-Wand (ich sehe aber nur eins rechts).


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Das Motiv für den 20-Yuan-Schein.


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Die Flussufer werden gerne zum Picknick aufgesucht.


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Anlegestelle in Yangshuo. Der Weg zur Stadt ist überdacht für Hunderte von Verkaufsständen.


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Die berühmten Kormorane werden nur noch für Touristen (Foto gegen Geld) gezeigt.

Guilin (Guangxi, China) ~ Yao-Dorf Huangluo / 桂林 (广西, 中国) ~ 瑶乡 黄珞

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Auf unserem Ausflug von Guilin aus zu den Longji-Reisterrassen in Longsheng (https://2012reisen.wordpress.com/2014/11/16/longsheng-reisterrassen/) am 4.11.2012 machten wir auch in dem Yao-Dorf Huangluo Station. Die Yao sind ein Volk, das verstreut in Südchina und Teilen Südostasiens lebt und das vereinzelt noch alte Bräuche in Kleidung und Kultur pflegt. Dieses Dorf ist berühmt für seine langhaarigen Frauen. Sie schneiden ihre Haare nicht, sondern lassen sie bis auf Meterlänge wachsen. Sind die Haare nicht lang genug, so wird auch mit Haarteilen (es heißt, aus eigenen Haaren) etwas nachgeholfen. Im Alltag wird der Haarstrang ähnlich wie ein Turban nach oben gebunden.

Um die Touristen anzulocken, werden in einer Art Theatersaal regelmäßig Volkstänze und Heiratsbräuche aufgeführt. Normalerweise gehört eine solche Veranstaltung nicht zu unseren bevorzugten Reisezielen, aber diesmal war sie Bestandteil der Fahrt. Zum Vorführen der Hochzeitsbräuche werden Männer aus dem Publikum auf die Bühne gebeten, die nach kurzer Instruktion mitmachen. Die eine oder andere im Publikum zurückgebliebene Partnerin war hernach offensichtlich froh, dass sie ihren Liebsten unversehrt zurückerhalten hat.

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Man wohnt vorwiegend in mehrstöckigen Holzhäusern.


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Futter für die Schweine


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Die Bühne


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Willkommensgruß in den Fenstern


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Im Vordergrund wird Tee angeboten.


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Die turbanartig hochgesteckte Haarpracht


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Die Tänze beginnen.


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Diese vier werden heute „verheiratet“.


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Die Kandidaten müssen ihre Eignung beweisen.


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Wenn man sich einig ist, werden die Bräute huckepack hinausgetragen.


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Soweit die Hochzeitsbräuche. Jetzt werden die Haare vorgeführt.


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Scheint doch anstrengend zu sein.


Guilin (Guangxi, China) ~ Diecaishan / 桂林 (广西, 中国) ~ 叠彩山

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Am 5.11.2012 fuhren wir in der Stadt Guilin zum Diecai-Berg. Dies ist ein größerer Park mit einigen Karsthügeln, die außer Höhlen mit historischen Steinschnitzereien vor allem hervorragende Aussichten auf die Stadt Guilin mit ihren Karsthügeln bieten. Während es an vielen Orten „Städte in den Bergen“ gibt, ist Guilin eher mit „Berge in der Stadt“ beschrieben.

Der Diecai, wörtlich „bunt gestapelt“ hat seinen Namen von den übereinanderliegenden verschiedenfarbigen Steinschichten, von denen wir bei unserem Besuch eigentlich nichts gesehen haben, die aber in der Übersetzung zu den schönen Namen „Berg der Farbigen Schichten“ oder gar „Folded Brocade Hill (Hügel des gefalteten Brokats)“ geführt haben.

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IMG_6949Regen- oder Sonnenunterstand in Form eines Tropenhuts


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IMG_6952Am Eingang zum Park steht Shou Xing (壽星), der Gott der Langlebigkeit

Longsheng (Guangxi, China) ~ Longji-Reisterrassen / 龙胜 (广西, 中国) ~ 龙脊梯田

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Am 4.11.2012 unternahmen wir von Guilin aus einen Ausflug nach Longsheng zu den berühmten Reisterrassen, auch Longji-Reisterrassen genannt. Longji bedeutet Rückgrat oder Rücken des Drachen. (Alles Große in China wird gerne mit Drache benannt.) Die Jahreszeit war für das Unternehmen nicht optimal. Es war zwar schönes Wetter, aber im Frühling können die Reisterrassen blau (vom Widerschein des Himmels im Wasser), im Sommer grün (vom üppig wachsenden Reis) und im Herbst goldgelb (vom reifen Reis) aussehen. Im November ist jedoch alles abgeerntet. Glücklicherweise waren jedoch einige Terrassenfelder geflutet, sodass man tatsächlich den Eindruck von Reisterrassen bekommen konnte.

Mit der Anlage der Terrassen wurde bereits vor über 700 Jahren begonnen, sie werden heute noch genutzt. Sie haben eine große Ausdehnung in der Breite, das Erstaunliche ist jedoch, dass sie an den steilsten Bergen von unten bis oben bis zu 500 Höhenmeter aufweisen. Wie man an den Bildern sehen kann, sind an den steilen Stellen die Terrassen so schmal, dass nur 2 bis 3 Reihen Reisbüschel Platz haben. Hut ab vor dem Fleiß und der Beharrlichkeit, die die Erbauer über die Jahrhunderte hinweg an den Tag legten.

Die Gegend wird von verschiedenen ethnischen Gruppen bewohnt. Sie wohnen üblicherweise in recht großen Holzhäusern, die sich in die engen Tälchen drängen, damit für die Felder genügend Platz bleibt. Wären nicht überall die obligatorischen roten Laternen aufgehängt, könnte einen die Szenerie ein wenig an die Alpen erinnern.

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Yangshuo (Guangxi, China) ~ Am Yulong-Fluss / 阳朔 (广西, 中国) ~ 在遇龙河

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Vorweg: Ich habe das Layout meines Blogs geändert. Die wesentliche Änderung ist der Wegfall der Galerieansicht. Im neuen Gewand befindet sich außer dem aktuellen Beitrag auch der vorige, alle anderen haben zwar auch die neuen Farben und was sonst noch zum theme gehört, verwenden aber für die Bilder noch die Galerie. Wer vergleichen möchte, per Kommentar oder E-Mail, ist herzlich dazu eingeladen.

Am 2.11., dem Tag unserer Fahrt auf dem Li-Fluss (das wird irgendwann der Schlussbeitrag für 2012 werden), besuchten wir am späten Nachmittag noch den Yulong-Fluss und seine Umgebung (der Reiseleiter bestand darauf, aber es hat sich am Ende doch gelohnt). Der Yulong („Begegnung mit dem Drachen“) ist ein kleiner Fluss nahe Yangshuo, seine Umgebung wird geprägt vom Gegensatz einer landwirtschaftlich genutzten Ebene zu den Karstbergen im Hintergrund. Die Schönheit der Landschaft führte auch zu einem offiziellen Hintergrundbild einer Windowsversion (Vista), wie zahlreiche Einheimische stolz erklärten.

Meine Bilder zeigen zunächst den eher touristischen Aspekt der Gegend, bevor sie sich ein wenig mit der Landwirtschaft befassen.

IMG_6740In diese Richtung geht das Hintergrundbild von Windows Vista


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IMG_6737Warten auf die Touris


IMG_6744Luxus pur


IMG_6746Hochzeitsfoto im Reisfeld


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IMG_6749Im Angebot Mandarinen und Passionsfrüchte, letztere werden geköpft und ausgelöffelt


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Bauernhof, wo unter anderem …


IMG_6751 .… Kakifrüchte flachgedrückt und an der Sonne getrocknet werden.


IMG_6765Baumwolle


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Erdnussschalen als Dünger


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Reis kurz vor der Ernte


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Reisernte


IMG_6768Hinten stehen Reisstrohbündel zum Trocknen


IMG_6754Der gedroschene Reis wird getrocknet


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Abendstimmung auf den Reisfeldern

Guilin (Guangxi, China) ~ Sieben-Sterne-Park / 桂林 (广西, 中国) ~ 七星公园

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Am 5.11., dem letzten Tag unseres Aufenthaltes in Guilin, gingen wir in den Sieben-Sterne-Park. In ihm befinden sich sieben Berge, die wie die Sterne des Sternbilds „Großer Wagen“ angeordnet sind, daher der Name dieses größten Parks der Stadt. Über die Sehenswürdigkeiten des Parks kann man im WWW nachlesen, wir haben uns einfach treiben lassen und ein wenig versucht, die Atmosphäre an jenem Montag einzufangen.

Der obligatorische EingangslöweDer obligatorische Eingangslöwe


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JMG_7031Ohne Kormorane geht es in Guilin nicht (wo sind sie?)


JMG_7032Zum Fotografieren …


JMG_7033… geht man anscheinend …


JMG_7034… gerne in den Park.


JMG_7035Landschaft hat in China meist Berge …


JMG_7050… und Wasser; Wasser aber …


JMG_7061… braucht Brücken.


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Yangshuo (Guangxi, China) ~ Shangrila, Yulong-Brücke / 阳朔 (广西, 中国) ~ 香格里拉, 遇龙桥

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Bei unserem Ausflug von Yangshuo aus am 30. Oktober (siehe Beitrag Yangshuo (Guangxi, China): Ausflug ins Hinterland / 阳朔 (广西, 中国): A Trip Through the Hinterland) gab es am späten Nachmittag noch zwei Programmpunkte: der Landschaftspark Shangrila und die Yulong-Brücke.

Shangrila ist ein (literarischer) paradiesischer Ort in Tibet. Der Name wurde zum Symbol für solche Sehnsuchtsorte. Shangrila bei Yangshuo liegt in einer fruchtbaren Ebene vor der Kulisse der Karstberge. Man fährt zunächst mit einem Boot durch das Gelände. Am Ufer befinden sich Gebäude und Menschen, die das Landleben und die folkloristischen Aspekte der in der Provinz Guangxi lebenden ethnischen Minderheiten wiedergeben. Nach der Bootsfahrt geht man noch zu Fuß durch entsprechende Gebäude und Ausstellungen.

Der Nebenfluss Yulong (= Begegnung mit dem Drachen) des Li-Flusses geht ebenfalls durch die genannte Ebene vor den Karstbergen. Über das Flüsschen gehen einige sehr alte schöne steinerne Brücken, eine davon ist die Yulong-Brücke.

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Begrüßung


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Das sind die Boote


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Hinein in eine natürliche Höhle …


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… und auf der anderen Seite wieder hinaus


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Die Angler haben sich hineingeschmuggelt


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Blick nach draußen


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Totempfähle wie bei den Indianern


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Letzte Blicke …


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… zurück in den Park.


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Bei ruhigem Wasser wäre ein Kreis zu sehen


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Die Brücke ist noch begehbar


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