Meine Reisen 2012

Bilder aus Asien und dem Rest der Welt

Monatsarchive: November 2014

Guilin (Guangxi, China) ~ Diecaishan / 桂林 (广西, 中国) ~ 叠彩山

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Am 5.11.2012 fuhren wir in der Stadt Guilin zum Diecai-Berg. Dies ist ein größerer Park mit einigen Karsthügeln, die außer Höhlen mit historischen Steinschnitzereien vor allem hervorragende Aussichten auf die Stadt Guilin mit ihren Karsthügeln bieten. Während es an vielen Orten „Städte in den Bergen“ gibt, ist Guilin eher mit „Berge in der Stadt“ beschrieben.

Der Diecai, wörtlich „bunt gestapelt“ hat seinen Namen von den übereinanderliegenden verschiedenfarbigen Steinschichten, von denen wir bei unserem Besuch eigentlich nichts gesehen haben, die aber in der Übersetzung zu den schönen Namen „Berg der Farbigen Schichten“ oder gar „Folded Brocade Hill (Hügel des gefalteten Brokats)“ geführt haben.

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IMG_6949Regen- oder Sonnenunterstand in Form eines Tropenhuts


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IMG_6952Am Eingang zum Park steht Shou Xing (壽星), der Gott der Langlebigkeit

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Longsheng (Guangxi, China) ~ Longji-Reisterrassen / 龙胜 (广西, 中国) ~ 龙脊梯田

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Am 4.11.2012 unternahmen wir von Guilin aus einen Ausflug nach Longsheng zu den berühmten Reisterrassen, auch Longji-Reisterrassen genannt. Longji bedeutet Rückgrat oder Rücken des Drachen. (Alles Große in China wird gerne mit Drache benannt.) Die Jahreszeit war für das Unternehmen nicht optimal. Es war zwar schönes Wetter, aber im Frühling können die Reisterrassen blau (vom Widerschein des Himmels im Wasser), im Sommer grün (vom üppig wachsenden Reis) und im Herbst goldgelb (vom reifen Reis) aussehen. Im November ist jedoch alles abgeerntet. Glücklicherweise waren jedoch einige Terrassenfelder geflutet, sodass man tatsächlich den Eindruck von Reisterrassen bekommen konnte.

Mit der Anlage der Terrassen wurde bereits vor über 700 Jahren begonnen, sie werden heute noch genutzt. Sie haben eine große Ausdehnung in der Breite, das Erstaunliche ist jedoch, dass sie an den steilsten Bergen von unten bis oben bis zu 500 Höhenmeter aufweisen. Wie man an den Bildern sehen kann, sind an den steilen Stellen die Terrassen so schmal, dass nur 2 bis 3 Reihen Reisbüschel Platz haben. Hut ab vor dem Fleiß und der Beharrlichkeit, die die Erbauer über die Jahrhunderte hinweg an den Tag legten.

Die Gegend wird von verschiedenen ethnischen Gruppen bewohnt. Sie wohnen üblicherweise in recht großen Holzhäusern, die sich in die engen Tälchen drängen, damit für die Felder genügend Platz bleibt. Wären nicht überall die obligatorischen roten Laternen aufgehängt, könnte einen die Szenerie ein wenig an die Alpen erinnern.

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Hongkong ~ Tin Hau-Tempel und Jademarkt / 香港 ~ 天后庙, 玉器市場

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Tin Hau ist der kantonesische Name der Meeresgöttin Mazu, die als (taoistische) Schutzpatronin der Fischer und Seeleute in Ostasien weithin verehrt wird. In Hongkong, welches am und im Meer gelegen ist, gibt es zahlreiche Tempel, die Tin Hau gewidmet sind. Einen davon habe ich schon in meinem Beitrag Hongkong ~ Aberdeen / 香港 ~ 香港仔 (https://2012reisen.wordpress.com/2013/12/21/hongkong-aberdeen/) gezeigt. Im dichtbesiedelten Stadtteil Kowloon, genauer im Gebiet Yau Ma Tei, befindet sich einer der größeren sehenswerten Tin Hau-Tempel, den wir am 10. 11. 2012 aufsuchten.

In der nächsten Straße befindet sich der Jademarkt, riesige Hallen mit mehreren hundert Ständen, die allesamt Schmuck vor allem aus Jade anbieten. Leider hat der von mir dort gekaufte bräunliche „Jade“-Anhänger seine Farbe an mein weißes T-Shirt abgegeben 😦

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IMG_7470 Der Tempel liegt inmitten dichter Wohnbebauung


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IMG_7471 Gespendete Räucherstäbchenspiralen


IMG_7478 Viele Anwohner – zahlreiche Spiralen und …


IMG_7476 … „Vorsicht fallende Asche“ und …


IMG_7485 … jede Menge (wohlriechenden) Qualms


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IMG_7479 Einfach und praktisch: Stabile Füße der Pfosten für die Innendächer


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IMG_7491 Im Jademarkt


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Wernigerode am Harz ~ Das Schloss

cropped-img_5600.jpgWährend unseres Aufenthalts in Wernigerode im Juli (siehe auch den Beitrag Wernigerode am Harz) besuchten wir auch das dortige Schloss. Es ist keine Ruine, keine Burg, kein vom Baumeister schön und gleichmäßig entworfenes Gebäude, sondern ein „richtiges“ Schloss, wie ich es mir wohl als Kind beim Lesen von Märchen vorgestellt habe. Ich stelle mir vor, wie in alten Zeiten zuweilen die Schlossherren vielleicht ihre Stadt mit harter Hand regiert haben. Das Schloss thront auch heute noch hoch und mächtig über der Stadt und ist an vielen Stellen über ihren Dächern zu sehen.

Das Schloss beherbergt heute ein Museum, das sich mit den Besitzern im 18. bis 20. Jahrhundert beschäftigt, außerdem, und das ist wohl interessanter, mit der Lebensweise des Adels in jener Zeit. Fotos aus dem Museum habe ich keine (wie üblich nicht erlaubt).

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Befestigungen im Vorfeld


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So sahen die Schlossherren ihre Stadt


IMG_5582Im äußeren Schlosshof


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Hier ist der Eingang zum inneren Schlosshof


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Im inneren Schlosshof. In den Gebäuden ringsherum befindet sich das Museum.


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In der Schlosskapelle


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