Guilin – Yangshuo (Guangxi, China) ~ Fahrt auf dem Li-Fluss / 桂林 – 阳朔 (广西, 中国) ~ 漓江游览

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Am 2.11. unternahmen wir die Fahrt auf dem Li-Fluss von Guilin nach Yangshuo, die bei unseren Reisevorbereitungen für China die Hauptattraktion war. Der Jahreszeit gemäß führte der Fluss wenig Wasser, so dass wir erst einmal von Guilin aus eine längere Strecke mit dem Bus den Fluss entlang gefahren wurden. Zum Ausgleich hatten wir herrliches Wetter, aber seht selbst. Die Szenerie ist auch für Chinesen etwas Besonderes, deshalb ist der touristische Andrang ungeheuer. Da man aber auf dem Schiff immer nur denselben Vorder- oder Hintermann sieht, fällt es nicht so sehr auf. Außerdem fahren die meisten Schiffe vormittags bergab und nachmittags bergauf. Bilder dieser grandiosen Landschaft werden für so manche Zwecke verwendet, etwa auf einem Geldschein oder einer Zigarettenschachtel.

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So ähnlich sah auch unser Schiff aus.


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An den Ufern ist meist ein Streifen Bambuswald.


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Für ein Foto vor der schönen Landschaft muss man selber schön sein.


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Jetzt heißt es, die Zigarettenschachtel hervorkramen.


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Das ist etwa das Bild auf der Schachtel.


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Die berühmte Neun-Pferde-Wand (ich sehe aber nur eins rechts).


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Das Motiv für den 20-Yuan-Schein.


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Die Flussufer werden gerne zum Picknick aufgesucht.


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Anlegestelle in Yangshuo. Der Weg zur Stadt ist überdacht für Hunderte von Verkaufsständen.


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Die berühmten Kormorane werden nur noch für Touristen (Foto gegen Geld) gezeigt.

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Guilin (Guangxi, China) ~ Yao-Dorf Huangluo / 桂林 (广西, 中国) ~ 瑶乡 黄珞

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Auf unserem Ausflug von Guilin aus zu den Longji-Reisterrassen in Longsheng (https://2012reisen.wordpress.com/2014/11/16/longsheng-reisterrassen/) am 4.11.2012 machten wir auch in dem Yao-Dorf Huangluo Station. Die Yao sind ein Volk, das verstreut in Südchina und Teilen Südostasiens lebt und das vereinzelt noch alte Bräuche in Kleidung und Kultur pflegt. Dieses Dorf ist berühmt für seine langhaarigen Frauen. Sie schneiden ihre Haare nicht, sondern lassen sie bis auf Meterlänge wachsen. Sind die Haare nicht lang genug, so wird auch mit Haarteilen (es heißt, aus eigenen Haaren) etwas nachgeholfen. Im Alltag wird der Haarstrang ähnlich wie ein Turban nach oben gebunden.

Um die Touristen anzulocken, werden in einer Art Theatersaal regelmäßig Volkstänze und Heiratsbräuche aufgeführt. Normalerweise gehört eine solche Veranstaltung nicht zu unseren bevorzugten Reisezielen, aber diesmal war sie Bestandteil der Fahrt. Zum Vorführen der Hochzeitsbräuche werden Männer aus dem Publikum auf die Bühne gebeten, die nach kurzer Instruktion mitmachen. Die eine oder andere im Publikum zurückgebliebene Partnerin war hernach offensichtlich froh, dass sie ihren Liebsten unversehrt zurückerhalten hat.

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Man wohnt vorwiegend in mehrstöckigen Holzhäusern.


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Futter für die Schweine


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Die Bühne


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Willkommensgruß in den Fenstern


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Im Vordergrund wird Tee angeboten.


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Die turbanartig hochgesteckte Haarpracht


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Die Tänze beginnen.


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Diese vier werden heute „verheiratet“.


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Die Kandidaten müssen ihre Eignung beweisen.


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Wenn man sich einig ist, werden die Bräute huckepack hinausgetragen.


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Soweit die Hochzeitsbräuche. Jetzt werden die Haare vorgeführt.


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Scheint doch anstrengend zu sein.


Wernigerode ~ Glasmanufaktur Harzkristall in Derenburg

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Wenn man Urlaub in Wernigerode am Harz macht, kann man im Nachbarort Derenburg eine Glasbläserei besichtigen. Zunächst denkt man: „Harz – Wälder – Holzkohle – Glasbläserei“, eine Assoziationskette wie man sie etwa aus dem Bayerischen Wald kennt. In diesem Fall wird das Glas seit 1949 aber ganz zufällig in Harznähe erzeugt. Am 17.7.2012 besuchten wie die Glasmanufaktur Harzkristall. Zunächst wundert man sich etwas, dass heutzutage Glasgegenstände wie etwa Lampenschirme noch rein handwerklich hergestellt werden. Die Manufaktur ist jedoch spezialisiert auf die Herstellung solcher gläsernen Lampenschirme, die etwa für die Restaurierung historischer Gebäude in geringen Stückzahlen und in genauer Nachbildung benötigt werden.

Die Bilder zeigen die Herstellung vom Glasofen bis zum fertigen Gegenstand, sie stammen aus zwei Durchgängen, daher wechselt das gezeigte Objekt manchmal ein wenig. Die Manufaktur ist mit dem Bus gut zu erreichen, ein Besuch ist lohnenswert, kaufen kann man natürlich so ziemlich alles Schöne, was aus Glas ist.

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Geheimnisvolle, glühende Glaskugel.


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Die ersten …


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… Bearbeitungsschritte.


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Zum Aufheizen zurück in den Glasofen.


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Formen in wassergekühlten Holzgefäßen.


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Auf dem Weg …


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… in die endgültige …


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… Form.


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Ein echter Glas-„Bläser“!


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IMG_5773Gleichzeitig Drehen und Blasen.


IMG_5776Gebührender Abstand vom heißen Glas.


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Heraus kommt das fertige Objekt.


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Noch ein paar Handgriffe.


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Fertig.


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Vorbereitungen für den nächsten Durchgang.


IMG_5758Vorsichtiger Abtransport.


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Hinein in den Abkühlschrank.

Hongkong ~ Zentrum / 香港 ~ 中環

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Hier ein paar Bilder vom Stadtzentrum Hongkongs auf Hongkong Island, diesmal nicht vom Victoria Peak (Hongkong ~ Victoria Peak / 香港 ~ 太平山) oder von Kowloon aus (Hongkong ~ Licht-, Ton- und Laserschau / 香港 ~ “幻彩咏香江”), sondern mitten aus dem großen Wirtschafts- und Finanzzentrum Ostasiens. Die Aufnahmen entstanden am 12. und 13.11.2012. [Die dunklen Flecken am Rande mancher Bilder bitte ich zu entschuldigen.]

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Um die Hochhäuser fliegen nicht selten Milane, Greifvögel, die es genauso auch in Deutschland gibt.


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Die doppelstöckige Straßenbahn ist eine Überraschung. Die Hongkonger scheinen übrigens in Eile zu sein.


IMG_7618Typisch die oft überdachten und in die Gebäude hineingehenden Fußgängerüberwege.


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Warum heißt …


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… es eigentlich …


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… „rush“ hour?


IMG_7679Das markante Gebäude der …


IMG_7703… Bank of China


IMG_7687Der Kuppelbau des über 100 Jahre alten Parlamentsgebäudes wirkt ein wenig wie ein Fremdkörper.


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Während Stop-and-Go des Linienbusses …


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… lässt es sich bequem fotografieren.


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Die breiten gekreuzten Bänder in der Mitte des Gebäudes …


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… geben mir ein optisches Rätsel auf.


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In Hongkong ist so manches eng und überfüllt, …


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… auch dieser christliche Friedhof.


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Guilin (Guangxi, China) ~ Diecaishan / 桂林 (广西, 中国) ~ 叠彩山

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Am 5.11.2012 fuhren wir in der Stadt Guilin zum Diecai-Berg. Dies ist ein größerer Park mit einigen Karsthügeln, die außer Höhlen mit historischen Steinschnitzereien vor allem hervorragende Aussichten auf die Stadt Guilin mit ihren Karsthügeln bieten. Während es an vielen Orten „Städte in den Bergen“ gibt, ist Guilin eher mit „Berge in der Stadt“ beschrieben.

Der Diecai, wörtlich „bunt gestapelt“ hat seinen Namen von den übereinanderliegenden verschiedenfarbigen Steinschichten, von denen wir bei unserem Besuch eigentlich nichts gesehen haben, die aber in der Übersetzung zu den schönen Namen „Berg der Farbigen Schichten“ oder gar „Folded Brocade Hill (Hügel des gefalteten Brokats)“ geführt haben.

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IMG_6949Regen- oder Sonnenunterstand in Form eines Tropenhuts


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IMG_6952Am Eingang zum Park steht Shou Xing (壽星), der Gott der Langlebigkeit

Longsheng (Guangxi, China) ~ Longji-Reisterrassen / 龙胜 (广西, 中国) ~ 龙脊梯田

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Am 4.11.2012 unternahmen wir von Guilin aus einen Ausflug nach Longsheng zu den berühmten Reisterrassen, auch Longji-Reisterrassen genannt. Longji bedeutet Rückgrat oder Rücken des Drachen. (Alles Große in China wird gerne mit Drache benannt.) Die Jahreszeit war für das Unternehmen nicht optimal. Es war zwar schönes Wetter, aber im Frühling können die Reisterrassen blau (vom Widerschein des Himmels im Wasser), im Sommer grün (vom üppig wachsenden Reis) und im Herbst goldgelb (vom reifen Reis) aussehen. Im November ist jedoch alles abgeerntet. Glücklicherweise waren jedoch einige Terrassenfelder geflutet, sodass man tatsächlich den Eindruck von Reisterrassen bekommen konnte.

Mit der Anlage der Terrassen wurde bereits vor über 700 Jahren begonnen, sie werden heute noch genutzt. Sie haben eine große Ausdehnung in der Breite, das Erstaunliche ist jedoch, dass sie an den steilsten Bergen von unten bis oben bis zu 500 Höhenmeter aufweisen. Wie man an den Bildern sehen kann, sind an den steilen Stellen die Terrassen so schmal, dass nur 2 bis 3 Reihen Reisbüschel Platz haben. Hut ab vor dem Fleiß und der Beharrlichkeit, die die Erbauer über die Jahrhunderte hinweg an den Tag legten.

Die Gegend wird von verschiedenen ethnischen Gruppen bewohnt. Sie wohnen üblicherweise in recht großen Holzhäusern, die sich in die engen Tälchen drängen, damit für die Felder genügend Platz bleibt. Wären nicht überall die obligatorischen roten Laternen aufgehängt, könnte einen die Szenerie ein wenig an die Alpen erinnern.

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Hongkong ~ Tin Hau-Tempel und Jademarkt / 香港 ~ 天后庙, 玉器市場

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Tin Hau ist der kantonesische Name der Meeresgöttin Mazu, die als (taoistische) Schutzpatronin der Fischer und Seeleute in Ostasien weithin verehrt wird. In Hongkong, welches am und im Meer gelegen ist, gibt es zahlreiche Tempel, die Tin Hau gewidmet sind. Einen davon habe ich schon in meinem Beitrag Hongkong ~ Aberdeen / 香港 ~ 香港仔 (https://2012reisen.wordpress.com/2013/12/21/hongkong-aberdeen/) gezeigt. Im dichtbesiedelten Stadtteil Kowloon, genauer im Gebiet Yau Ma Tei, befindet sich einer der größeren sehenswerten Tin Hau-Tempel, den wir am 10. 11. 2012 aufsuchten.

In der nächsten Straße befindet sich der Jademarkt, riesige Hallen mit mehreren hundert Ständen, die allesamt Schmuck vor allem aus Jade anbieten. Leider hat der von mir dort gekaufte bräunliche „Jade“-Anhänger seine Farbe an mein weißes T-Shirt abgegeben 😦

IMG_7469 Am Eingang


IMG_7470 Der Tempel liegt inmitten dichter Wohnbebauung


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IMG_7471 Gespendete Räucherstäbchenspiralen


IMG_7478 Viele Anwohner – zahlreiche Spiralen und …


IMG_7476 … „Vorsicht fallende Asche“ und …


IMG_7485 … jede Menge (wohlriechenden) Qualms


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IMG_7479 Einfach und praktisch: Stabile Füße der Pfosten für die Innendächer


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IMG_7491 Im Jademarkt


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